[Blutegeltherapie]

Heute wie vor tausend Jahren – schmerzfrei durch Blutegeltherapie?

Die Blutegeltherapie gehört zu den ältesten Heilmethoden in der überlieferten Medizingeschichte und wird heute noch erfolgreich eingesetzt. Sie ist auf Grund Ihrer gesinnungshemmenden, immunologischen und antientzündlichen Wirkung seit Alters her Bestandteil der Aschner- Ausleitungs- und Umstimmungsverfahren.

Die Blutegeltherapie wirkt systemisch auf das Gesamtsystem des Patienten. Sie findet Anwendung bei:

  • Arthrose der kleinen und großen Gelenke (Knie, Schulter, Hüfte, Wirbelsäule, Sprunggelenk und Hand)
  • Schmerzen und Entzündungen in den Gelenken, Rheuma und Gicht
  • Erkrankungen der Sehnen und Muskeln z.B. Tennisellenbogen
  • Verstauchungen und Zerrungen
  • Hämatome (Sportverletzungen)
  • Venenentzündungen, venöse Stauungen und Krampfadern
  • Tinnitus (Hörsturz)

Dabei werden die Blutegel an der schmerzenden Stelle so angelegt, dass sie einen kleinen Aderlass von ca. acht bis zehn Milliliter Blut herbeiführen. Durch die im Speichel (Saliva) der Egel u. a. enthaltenen gerinnungshemmenden Substanzen (Hirudin u. a.) kommt es zu beabsichtigten Nachblutungen, einem Miniaderlass.

Der Speichel der kleinen Blutegel ist prall gefüllt mit über 100 wirksamen Substanzen.  Diese Stoffe  erweitern die Gefässe und wirken entzündungshemmend, Sie wirken entgiftend und sind schmerzstillend.

Wie schnell tritt die Wirkung ein und wie oft muss die Behandlung wiederholt werden?

Dies hängt vor Allem von der Schwere und Dauer Ihrer Erkrankung ab. Oft kann bei Arthrose, Schwellungen oder Entzündungen schon eine Behandlung ausreichen, um für mehrere Monate oder gar dauerhaft schmerz- und beschwerdefrei zu sein.

Bei akuten Beschwerden oder wenn die Erkrankung schon längere Zeit besteht, empfehle ich die Behandlung innerhalb von 2 Wochen zu wiederholen. Die biologisch aktiven Substanzen, die die Blutegel abgeben, können so deutlich tiefer ins Gewebe eindringen und  eine größere Heilwirkung entfalten. Bei Tinnitus oder Krampfader Leiden empfehle ich  die Therapie  mehrmals in kürzeren Abständen zu wiederholen.